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Professor Dr. Christoph Schönberger

 

Christoph Schönberger wurde 1966 geboren. Er studierte von 1987 bis 1992 Rechtswissenschaft und Philosophie an den Universitäten Bonn und Paris. Das Referendariat absolvierte er in Berlin und promovierte 1996 an der Humboldt-Universität bei Bernhard Schlink mit einer Arbeit über die staatsrechtliche Parlamentarismustheorie im deutschen Kaiserreich. Nach einer Tätigkeit als Rechtsanwalt in einer überörtlichen Sozietät war er Wissenschaftlicher Assistent bei Rainer Wahl an der Universität Freiburg im Breisgau und habilitierte sich dort 2005 mit einer Studie über die Bürgerschaft der Europäischen Union.

Von 2006 bis 2020 war er Professor für Öffentliches Recht an der Universität Konstanz, bevor er zum 1. August 2020 einem Ruf an die Universität zu Köln folgte. Seither ist er hier Professor für Staatsrecht, Staatsphilosophie und Recht der Politik sowie Direktor des Seminars für Staatsphilosophie und Rechtspolitik. Er hat mehrfach Gastprofessuren an ausländischen Universitäten wahrgenommen, insbesondere an der Benjamin L. Cardozo School of Law, New York (N.Y.), und den Universitäten Paris I (Panthéon-Sorbonne) und Paris II (Panthéon-Assas).

Die wissenschaftlichen Interessen von Professor Schönberger liegen besonders auf dem Gebiet des Staats- und Europarechts, der Staatstheorie, Verfassungsvergleichung und Verfassungsgeschichte. 

Zuletzt veröffentlichte er das Buch: Auf der Bank. Die Inszenierung der Regierung im Staatstheater des Parlaments, München, C.H.Beck, 2022. Das Buch widmet sich der parlamentarischen Sitzordnung als Teil einer ungeschriebenen „Verfassung der Dinge“, die in ihrer stummen Objekthaftigkeit die Interaktion der Verfassungsorgane ohne Worte deutet und mitprägt. 

 

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